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Zitate

Zusammenstellung aus dem Swedenborg Zentrum Zürich / Swedenborg-Verlag Zürich übernommen mit freundlicher Genehmigung.

In der Kraft der Wahrheit bezeuge ich …
»Da der Herr sich nicht in Person offenbaren kann… und doch vorausgesagt hat, dass er kommen und eine neue Kirche, nämlich das neue Jerusalem gründen werde, so folgt, dass er das durch einen Menschen bewirken wird, der die Lehren dieser Kirche nicht nur mit dem Verstand auffassen, sondern auch in Schriften bekannt machen kann. In der Kraft der Wahrheit bezeuge ich, dass der Herr sich mir, seinem Diener, geoffenbart und mich zu diesem Dienst ausgesandt hat, dass er danach das Gesicht meines Geistes öffnete, mich so in die geistige Welt einließ, mir gestattete, die Himmel und Höllen zu sehen und auch mit Engeln und Geistern zu reden, und zwar unausgesetzt schon viele Jahre hindurch. Ebenso bezeuge ich, dass ich vom ersten Tag jener Berufung an gar nichts, was die Lehren jener Kirche betrifft, von irgendeinem Engel empfangen habe, sondern vom Herrn allein, während ich das Wort las.«

»Ich sehe voraus, dass viele Leser das Folgende samt den Visionsberichten nach den einzelnen Kapiteln für Erfindungen der Phantasie halten werden. Doch ich versichere im Namen der Wahrheit, dass es sich dabei keineswegs um Phantasieprodukte handelt, sondern um wirklich Geschehenes und Gesehenes.
Auch habe ich es nicht in einem schläfrigen Gemütszustand gesehen, sondern im völligen Wachsein. Denn es hat dem Herrn gefallen, sich mir zu offenbaren und mich zu senden, um die Theologie für jene neue Kirche zu lehren, die in der Apokalypse unter dem neuen Jerusalem verstanden wird. Zu diesem Zweck hat er das Innere meines Gemütes und Geistes geöffnet und mir verliehen, bei den Engeln in der geistigen und zugleich bei den Menschen in der natürlichen Welt zu sein, – und das nun schon seit fünfundzwanzig Jahren.«

Worte des Glaubens aus den Schriften Emanuel Swedenborgs -ausgewählt von Mitgliedern und Freunden der Neuen Kirche:

»Der Herr von Ewigkeit, nämlich Jahwe selbst, kam in die Welt, um die Höllen zu unterjochen und sein Menschliches zu verherrlichen. Ohne dies hätte kein Sterblicher gerettet werden können; und wer an ihn glaubt, wird gerettet.«

»Gott ist dem Wesen und der Person nach ein einziger Gott, in dem eine göttliche Dreiheit (Trinitas) besteht. Und unser Herr, der Gott und Heiland Jesus Christus ist dieser eine und einzige Gott.«

»Das Leiden am Kreuz war die letzte Versuchung, die der Herr als der größte Prophet auf sich nahm; und es war das Mittel zur Verherrlichung seines Menschlichen, das heißt zur Vereinigung mit dem Göttlichen seines Vaters. Es war aber nicht die Erlösung.«

Wenn die Christen »die Liebe zum Herrn und die Nächstenliebe zur Hauptsache des Glaubens machen würden, dann wären die unterschiedlichen Lehren nur verschiedene Meinungen über die Geheimnisse des Glaubens, welche die wahren Christen dem Gewissen eines jeden überließen.«

»Das Leben des Menschen ist seine Liebe. Wie daher seine Liebe, so ist sein Leben, ja so ist der ganze Mensch beschaffen.«

»Wenn der Körper seine Funktionen in der natürlichen Welt nicht länger erfüllen kann … dann sagt man, der Mensch sterbe … Dennoch stirbt nicht der Mensch, sondern er wird nur von seinem Körperlichen getrennt, das ihm in der Welt gedient hat. Der Mensch selbst lebt.«

»Nun ist es erlaubt, mit Verstand (intellectualiter) in die Geheimnisse des Glaubens einzutreten.«

»Das Wort Gottes enthält einen bisher unbekannten geistigen Sinn… Das an sich unaussprechliche und unfassbare Göttliche wurde im Herabsteigen zuerst der Fassungskraft der Engel und dann der Menschen angepasst. Daher stammt sein geistiger Sinn, der im natürlichen auf ähnliche Weise verborgen ist wie die Seele im Menschen.«

»Alle Religion ist eine Sache des Lebens und gelebte Religion besteht im Tun des Guten.«

»In keiner Weise kann man sagen, der Himmel sei außerhalb von jemandem; er ist vielmehr innerhalb; denn jeder Engel nimmt den Himmel außerhalb seiner selbst gemäß dem Himmel in sich auf.«

»Der Endzweck der Schöpfung ist ein Himmel aus dem menschlichen Geschlecht.«

»Die göttliche Vorsehung schaut auf das Ewige und auf das Zeitliche nur insoweit, als es mit dem Ewigen übereinstimmt.«

»Es klingt paradox, aber es ist dennoch vollkommen wahr, dass die Engel den inneren Sinn des Wortes besser und vollständiger verstehen, wenn Kinder es lesen, als wenn Erwachsene es lesen, die keinen Glauben und keine Liebe haben.«

»Das Göttliche fließt nicht weiter ein, als der Mensch den Weg ebnet oder die Tür öffnet.«

»Ich bitte dich: Vermenge deine Vorstellungen nicht mit Zeit und Raum! Inwieweit nämlich beim Lesen des Folgenden Zeit und Raum in deinen Vorstellungen vorhanden ist, insoweit verstehst du es nicht. Denn das Göttliche ist nicht in Zeit und Raum.«

»Die Zustände der ehelichen Liebe sind Unschuld, Friede, Ruhe, innigste Freundschaft, volles Vertrauen und das wechselseitiges Verlangen der Seele und des Herzens, dem anderen alles Gute zu tun. Aus diesen Zuständen kommt Seligkeit, Glück, Wohlgefühl und Freude und aus ihrem ewigen Genuss geht schließlich die himmlische Glückseligkeit hervor.«

»Macht im spirituellen Sinne besteht darin, Gutes für andere zu wollen und, soweit das möglich ist, anderen das übergeben zu wollen, was man selbst hat.«

»Die Kirche des Herrn ist über den ganzen Erdkreis verbreitet, folglich universell. Zu ihr gehören alle, die je nach ihrer Religion im Guten der Nächstenliebe gelebt haben.«

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