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Über Swedenborg

Zusammenstellung überwiegend aus dem Swedenborg Zentrum Zürich  / Swedenborg-Verlag Zürich übernommen mit freundlicher Genehmigung.

Richard Strauß:

»Ich glaube an die Unsterblichkeit. Swedenborg behauptet, er könne tatsächlich in den Himmel blicken. Ich glaube das. Zuerst dachte ich, Swedenborg sei krank, aber dann, nachdem ich gelesen hatte, was der große Kant über ihn schrieb, kam ich zu dem Schluss, dass er einer der bemerkenswertesten Menschen gewesen sein muss, die jemals lebten.«

Johann Wolfgang von Goethe:

»Dazu wünschen wir ihm (Lavater) innige Gemeinschaft mit dem gewürdigten Seher unserer Zeiten, rings um den die Freude des Himmels war, zu dem Geister durch alle Sinnen und Glieder sprachen, in dessen Busen die Engel wohnten …«

»Ich bin geneigter als jemand, noch an eine Welt außer der sichtbaren zu glauben, und ich habe Dichtungs-und Lebenskraft genug, sogar mein eingeschränktes Selbst zu einem Swedenborgschen Geistuniversum erweitert zu fühlen.«

»Jetzt erst erkenn ich, was der Weise spricht:
Die Geisterwelt ist nicht verschlossen,
Dein Sinn ist zu, dein Herz ist tot,
Auf, bade, Schüler, unverdrossen
Die ird’sche Brust im Morgenrot.«

Friedrich Christoph Oetinger:

»Der Unglaube der Welt hat Gott bewegt, einen berühmten Philosophum zu einem Verkündiger himmlischer Nachrichten zu machen. Dieser Philosoph hat seiner Imagination durch die Mathematik Einhalt gethan. Man sage demnach nicht, dass es blose Einbildungen seyen. Standhaffte Erfahrungen sind keine Einbildungen.«

Honoré de Balzac:

»Der Swedenborgianismus, der im christlichen Sinn nichts ist als eine Wiederholung alter Ideen, ist meine Religion.« …»Denn wenn auch die Religionen unendlich viele Formen haben, so haben sich doch weder ihre Bedeutungen noch ihre metaphysischen Konstruktionen jemals geändert. Schließlich hat der Mensch immer nur eine einzige Religion gehabt … Swedenborg nimmt auf, was Magie, Brahmanismus, Buddhismus und christliche Mystik, diesen vier großen Religionen gemein, was an ihnen echt und göttlich ist und gibt ihren Lehren sozusagen mathematische Begründungen.«

Heinrich Heine:

»Swedenborg ist eine grundehrliche Haut, und glaubwürdig sind seine Berichte über die andere Welt … Der große skandinavische Seher begriff die Einheit und Unteilbarkeit unserer Existenz, so wie er auch die unveräußerlichen Individualitätsrechte des Menschen ganz richtig erkannte und anerkannte. Die Fortdauer nach dem Tode ist bei ihm kein idealer Mummenschanz, wo wir neue Jacken und einen neuen Menschen anziehen; Mensch und Kostüm bleiben bei ihm unverändert.«

August Strindberg:

»Swedenborgs Werk ist unermesslich umfassend, und er hat mir auf alle meine Fragen geantwortet, wie drängend sie auch gewesen sein mögen. Unruhevolle Seele, leidendes Herz, nimm und lies!«

James Tyler Kent:

»Meine ganze Lehre gründet sich auf Hahnemann und Swedenborg; ihre Lehren entsprechen sich vollkommen.«

Sadhu Sundar Singh:

»Swedenborg war ein großer Mann, ein Philosoph, Wissenschaftler und vor allem ein Seher klarer Gesichte. Ich spreche oft mit ihm in meinen Visionen. Er nimmt in der geistigen Welt eine hohe Stellung ein. Er ist ein herrlicher Mann, aber bescheiden und immer bereit zu dienen. Auch ich sehe wunderbare Dinge in der geistigen Welt, kann sie aber nicht mit der Genauigkeit und Gewandtheit beschreiben wie Swedenborg. Er ist eine hochbegabte und wohlgeschulte Seele. Nachdem ich seine Bücher gelesen habe und mit ihm in der geistigen Welt in persönliche Beziehung gekommen bin, kann ich ihn unbedingt als einen großen Seher empfehlen.«

Helen Keller:

»Swedenborgs Botschaft hat mir so viel bedeutet. Sie hat meinem Denken über das zukünftige Leben Farbe und Wirklichkeit und Einheit verliehen. Sie hat meine Begriffe von Liebe, Wahrheit und nützlichem Tun emporgehoben. Sie ist mir der stärkste Antrieb gewesen, meine Beschränkungen zu überwinden.«….»Er war ein Sehender unter Blinden, ein Hörender unter Tauben, die Stimme eines Rufenden in der Wüste mit einer Sprache, die niemand verstand.«

Anton von Webern:

»Ich lese jetzt Swedenborg. Mir vergeht der Atem dabei. Das ist unerhört. Ich habe Kolossales erwartet, aber es ist noch mehr.«

Carl Gustav Jung:

»Ich bewundere Swedenborg als einen großen Wissenschaftler und als großen Mystiker zugleich. Sein Leben und sein Werk sind für mich immer von großem Interesse gewesen, und ich habe etwa sieben dicke Bände seiner Schriften gelesen, als ich Medizinstudent war.«

DAISETZ TEITARO SUZUKI:

»Swedenborgs theologische Lehre ähnelt der des Buddhismus sehr. Wir sollen das Eigene verlassen (die Illusion der Führung durch das eigene Ich). Erlösung beruht auf der Übereinstimmung von Glaube und Tat. Das Göttliche ist seinem Wesen nach Weisheit und Liebe, doch die Liebe ist höher und tiefer als die Weisheit. Die göttliche Vorsehung gewinnt über alles die Oberhand, über das Große und das Kleine. Nichts in der Welt ist zufällig. Die göttliche Vorsehung ist in jedem Jota enthalten, in dem die Verwirklichung der Liebe und Weisheit erkennbar ist. Jeder dieser Punkte dürfte Schüler der Religion interessieren, besonders aber Buddhisten.«

Ernst Benz:

»Swedenborg war ein echter Visionär von einem charismatischen Typus, der sich durch die ganze Geschichte der christlichen Propheten und Visionäre vom Verfasser der Johannesapokalypse über Hermas und die mittelalterlichen Visionäre wie Joachim de Fiore bis ins 17. und 18. Jahrhundert verfolgen lässt. Wollte man seine Offenbarungen als Wahnsinn ablehnen, weil sie sich auf Visionen berufen, so müsste man gleichermaßen alle christlichen Visionäre einschließlich des Autors der Johannes-Offenbarungen als wahnsinnig ablehnen.«

Henry Corbin:

»Ich hoffe, dass ich eines Tages eine lange vergleichende Studie über die spirituelle Auslegung der Bibel und des Korans vollenden kann. Aber ach, in unseren Tagen hat das historische Bewusstsein ein solches Gewicht, dass es etwas vom schwierigsten sein wird, das verständlich zu machen … und Ihnen im Vertrauen gesagt, es ist unser lieber Swedenborg, der mich auf diese Dinge aufmerksam gemacht hat.«

Czeslaw Milosz:

»In der Geschichte der Rebellion des Menschen gegen Gott und gegen die Ordnung der Natur ragt Swedenborg als ein Heiler hervor, der die Siegel der heiligen Bücher brechen und so die Rebellion überflüssig machen wollte.«

Franklin. D. Roosevelt:

»In a world in which the voice of conscience too often seems still and small there is need of that spiritual leadership of which Swedenborg was a particular example.«

(»In einer Welt, in der die Stimme des Gewissens zu oft still und schwach scheint, ist eine geistige Führung von der Art, wie sie beispielsweise Swedenborg verkörpert, notwendig.«)

 

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